In der Gastronomie werden nicht nur Köche und Kellner beschäftigt. Es gibt in der Regel eine rege Nachfrage für ungelernte Küchenhelfer.

Als Küchenhilfe Geld verdienen
Als Küchenhilfe Geld verdienen

Es geht darum, schmutziges Geschirr zu spülen. In den meisten Küchen gibt es hierfür sehr produktive Geräte wodurch ein handspülen minimiert wird. Es muss allerdings auch Gemüse gewaschen und geschnitten werden oder die Küche muss gereinigt werden. Es handelt sich um viele leichte Tätigkeiten, die in der Küche einen Großteil aller Arbeiten ausmachen. Küchenhilfen werden meist beiläufig in die Arbeiten eingewiesen und können bereits am ersten Tag mit der eigentlichen Arbeit anfangen. Viele Küchenhilfen sind fest eingestellt und arbeiten über 40 Stunden die Woche. Es gibt jedoch auch Gastronomiebetriebe, die einen Teil der Küchenhilfen nicht einmal für Monate fest einstellen sondern als Springer nach Bedarf rufen.

Viele Gastronomiebetriebe lasten ihre Kapazitäten meistens nicht aus und sparen dann an Personal. Möchte jedoch eine feste Gesellschaft feiern, dann werden schnell die Springer angerufen, die nun einsatzbereit sein sollten. Es ist für den Springer normal, an Wochenenden und in der Nacht eingesetzt zu werden. Es ist zudem normal, dass Verfügbarkeit voraus gesetzt wird. Dann kann man nicht sagen, dass einem Schule und Studium wichtiger sind oder man im Haushalt nicht abkömmlich ist. Würde dieses häufig gesagt werden, wird man schnell ersetzt. Es handelt sich demnach in Vollzeit oder auf Abruf um keinen Traumjob, es ist jedoch verfügbare Arbeit.

Probleme der Gastronomie

Personal in der Gastronomie arbeitet häufig viel oder zumindest in gewissen Jahreszeiten. Es wird auch in der Nacht gearbeitet oder es wird über Mittag und am späten Abend mit mehreren Stunden Leerlauf gearbeitet, in denen praktisch nichts gemacht werden kann. Teilweise langweilt man sich zu Tode oder man befindet sich im Dauerakkord. Das Küchenklima ist Gerüchten zu Folge in vielen Betrieben extrem schlecht. Die Bezahlung ist häufig so niedrig, dass die Angestellten nur mit Trinkgeld über die Runden kommen. Und natürlich erhält die Küchenhilfe alle Arbeiten, die sonst keiner machen möchte. Aber genau deswegen werden in Küchen laufend neue Leute gesucht.

Es ist praktisch eine sichere Sache, in gut frequentierten Gastronomiebetrieben um Arbeit zu bitten. Wer sich bewährt, wird bei Ausbildungsjobs bevorzugt. Koch ist immerhin eine Berufsgruppe, in der einen Arbeitslosigkeit kaum treffen kann. Zudem gibt es viele Köche, die sich einfach irgendwann bei passender Gelegenheit selbstständig gemacht haben. Als Küchenhilfe steht man natürlich ganz unten in der Hierarchie, man kann jedoch Kontakte knüpfen und hat die Möglichkeit, weiter zu kommen. Vielen geht es jedoch nur um den Aushilfsjob oder darum, die Zeit während der eigentlichen Arbeitssuche zu überbrücken.

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