Anleger, die bisher in sichere Werte investieren wollten, engagierten sich in Goldmünzen oder Goldbarren. Doch das glänzende Edelmetall musste zuletzt enorme Verluste verkraften und kommt selbst in Krisenzeiten nur noch schwer voran. Hier lohnt ein Blick auf mögliche Alternativen: Diamanten.

Anleger derzeit unsicher

Diamanten
Diamanten

Bei der Geldanlage herrscht derzeit vielfach Unsicherheit. Die weitere Entwicklung der Märkte kann aufgrund der Ukraine-Krise sowie der expansiven Geldpolitik der Notenbanken nur schwer vorhergesagt werden. Gleichzeitig sind bisherige Krisenwährungen wie Gold und Silber nicht mehr so attraktiv wie früher, denn obwohl Gold auf dem Höhepunkt der Krise stark gestiegen ist, ziehen sich Anleger mittlerweile wieder zurück. Die Zeit, als Anleger vermehrt in Goldbarren oder Goldmünzen engagierte, scheint vorbei. Für Investoren, die dennoch nicht auf Rohstoffe verzichten wollen, können Edelsteine wie Diamanten eine echte Alternative sein. Seit den 1960er Jahren hat sich der Preis für Diamanten nahezu verzehnfacht, im Vergleich zum vergangenen Jahr konnte ein Anstieg um gut 13 Prozent erzielt werden. Auch in Zukunft sehen Experten positive Preisentwicklungen, denn die Nachfrage nach Diamanten steigt rund um den Globus.

Begrenztes Angebot verfügbar

Vor allem die gut betuchte Mittelschicht aus China, Russland und Indien investiert verstärkt in Diamanten und lässt die Nachfrage deutlich steigen. Experten schätzen, dass sich die Nachfrage bis zum Jahr 2020 sogar verdoppeln könnte. Dem gegenüber stehen allerdings nur wenige Minen, in denen Diamanten gefördert werden können. Viele dieser Minen sind zudem bereits sehr alt, neue Fördergebiete können kaum noch erschlossen werden. Seit 1990 war es nicht mehr möglich, ein neues Diamantenvorkommen zu öffnen. Ab 2019 wird daher eine fallende Förderung erwartet, die die Differenz aus Nachfrage und Angebot weiter erhöhen wird. Obwohl die Minenbetreiber, die derzeit vorrangig im Tagebau gefördert haben, mittlerweile versuchen, durch die Anlage von Stollen den Abbau zu beschleunigen, bleiben viele Minen hinter den Erwartungen zurück. Hinzu kommt, dass die Technik in den Stollen deutlich teurer ist als die Förderung im Tagebau. Dies setzt eine Spirale aus steigenden Förderkosten und damit auch steigenden Diamantenpreisen in Gang, die wohl noch einige Jahre anhalten wird. Für Anleger jedoch kann es jetzt durchaus interessant sein, in Diamanten zu investieren und sich so zu aktuell günstigen Preisen einzudecken.

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